Herzlich Willkommen
auf meinen Seiten
Bohol 2008
Selayar2009
Lembeh Nord-Sulawesi 2010
Bohol 2010
Raja Ampat 2011
Rotes Meer 2012
Bohol 2013
Lembeh Nord-Sulawesi 2014/15
Haitauchen Bahamas 2015
Bonaire 2016
Haitauchen Bahamas 2017
Hai-Tauchen 2008

 

 


Haitauchen in Südafrika 

Zusammen mit meinem Lebenspartner Markus habe ich eine Reise zu
den Haien Südafrikas unternommen!
 

Viel Spass beim Lesen!

Hai(a) Safari oder Geduld bringt Haie!

Schon früh im letzten Jahr haben Markus und ich uns entschlossen mal was ganz spezielles zu machen.Wir sind dann auf die Idee gekommen mal mit dem weissen Hai zu tauchen.Also haben wir uns im Internet schlau gemacht und sind auf die Hompage gestossen wo man mit solchen Tieren ohne Käfig tauchen kann.

www.discoveringafrica.net

Nach längerem Studium haben wir uns dann entschlossen diesen Schritt zu wagen und haben uns für die Big 3/ Big 5 Reise angemeldet.
Jetzt begann das endlose Warten.Haben in der Zwischenzeit einen Haivortrag von Shark Projekt in Zürich besucht, wo wir Andrè Hartmann kennenl gelernt haben.Der Erste der wissentlich mit dem Weissen Hai geschnorchelt ist.Haben Bücher über Haie gelesen und uns so auf unser Treffen mit dem Grossen Weissen vorbereitet..
Endlich war es soweit und wir starteten mit unserem ganzen Tauchgerödel.Via Johannisburg wurden wir nach Durban in Südafrica gebracht. Dort angekommen lernten wir die anderen Reiseteilnehmer und Brian Grifiths ,unseren Reiselleiter ,kennen.Alles inclusive
waren wir 8 Pers. davon 6 Taucher.
Auf dem Weg nach Umkomaas ,unserer ersten Reise-Etappe besuchten wir ein eindrückliches Aquarium.


Ein altes Wrack dient als Basin.Hier sahen wir unter anderem auch Sandtigerhaie, Hundshaie usw. welche wir in den nächsten zwei Wochen ohne Scheibe dazwischen sehen sollten.Wau, was für eine Vorstellung!!



Am nächsten Tag standen wir um 7 Uhr auf, Brian bereitete in seinem Bungalow das Morgenessen ( Die Hotelküche machte wegen Low season erst später auf ). Dann gings zur Basis, dort präparierten wir unser Tauchgerödel, dass dann von fleissigen Händen direkt vor Ort ins Schlauchboot geladen wurde. Nach langem Warten ging’s dann los! Das Schlauchboot wurde mit dem Hänger ins Wasser transportiert und wir konnten einsteigen. Haben alle die Gurten an?????? Die Frage galt den Fussschlaufen wo wir halt finden konnten
OK, und los. Wir mussten mit dem Boot über die gewaltige Brandung, dies verlangt starke Motoren ( 190 PS ) und gutes Fingerspitzengefühl. Zwei mal mussten wir den Start abbrechen und eine Kurve ziehen, beim dritten Mal gelang es dann! Unser Bootsfahrer muss im ersten Leben Rennfahrer gewesen sein, er bretterte mit full speed über die gigantischen Wellen, wir wurden ca. 30 Minuten durchgeschüttelt und durchgerüttelt. Mittels GPS wurde die spezielle Stelle im Meer angepeilt, dort angekommen wurde ein Anker geworfen an dem eine Boje befestigt war
. An diese Boje ward nun eine ausgediente Waschmaschinentrommel mit vielen stinkenden Sardinen, einigen Flaschen Sardinenöl (Chume) befestigt. Die Konstruktion sankt so auf ca. 6m. Oben an der Boje wurde eine weitere kleine Boje mit einem grossen Köderfisch (Bait) befestigt. So, jetzt hies es warten!Das taten wir dann auch, geschlagenen 11/2 Std., kein Hai in sicht. Wir wechselten den Platz auch hier warteten wir weitere 11/2 Stunden, mittlerweile war uns der Gesprächstoff ausgegangen, Markus Handrücken waren verbrannt, seine Lippen ebenfalls.Von meiner Nase mag ich gar nicht erzählen! Die Guides waren ratlos!
Na ja, Morgen wird es klappen, es hat doch immer geklappt, nur ganz selten kommt es vor dass sich die grossen Tigerhaie und Schwarzspitzen-Hochsee-Haie nicht blicken lassen.
Am nächsten Tag, das selbe, bei der Zweiten Stelle kam kurz ein Schwarzspitzenhochseehai, bediente sich angewidert am Köder und verschwand wieder. Kein Hunger!!?? Musste wohl so sein, irgendwo gab es was Besseres! So gingen wir leer aus, sahen keine Haie und gar nichts, wir waren alle enttäuscht. Beim Nachhauseritt trafen wir dann aber auf einen Walhai, so können wir wenigstens sagen wir sind mit einem Hai geschnorchelt. Leider war das Wasser trübe und wir konnten keine gescheiten Fotos machen.

Um nun doch noch unsere Luft zu verbrauchen wurden wir an ein Riff gefahren. In 26 m Tiefe liesen wir uns hin und her schaukeln. Das zeigt wie gewaltig die Wellen hier sind, lang gezogen, mit einer extremen Tiefenwirkung.
Zuhause angekommen packten wir unsere sieben Sachen in unseren Bus und weiter ging die Reise Richtung Mozambique. Um ca. 21 Uhr fuhren wir in den Bonamanzi Naturpark ein. Mit der mitgebrachten Lampe konnten wir verschiedenste Tiere beobachten, Buschbabys, Nialas, Gnus etc.

 

 





   

Bei unserer Lodge angekommen wurden wir freundlich mit einem wunderbaren Buschbarbeque Buffet begrüsst. Auch die
Häuschen waren sehr gut ausgestattet, wir genoßen die Dusche und das schöne Bett.
Um 5 Uhr früh läutete der Wecker, wir wollten doch was sehen von den Tieren die hier herumwuselten. Vor unserer Türe graste gemütlich ein Warzenschwein, kleine Affen waren unterwegs, im Teich schwammen Enten und Eisvögel jagten kleine Fischchen.Krokodile fanden wir in einer abgezäunten Anlage , Schlangen und Frösche gab es allenthalben.


   
 
 
Um 8 Uhr gabs Früstück, waren wir hungrig, hatten wir doch einen recht ausgiebigen Spaziergang durch den Busch hinter uns. Um 10 Uhr gings weiter, wir werden einen weiteren
Naturpark besuchen in dem dann aber Grosswild zu sehen sein wird.

Wirklich gleich beim einfahren trafen wir auf Giraffen, am anderen Hügel konnten wir Wasserbüffel und zwei Nashörner beobachten, wir sahen diese dann auch noch von nahe, Zebras und verschiedene Antilopen und Affen waren zu bewundern. Die grossen Elefanten konnten wir aber nur riechen.
 
   


   

16 Uhr am Nachmittag, wir mussten weiter! Nachdem wir den Anhänger angekuppelt hatten ging’s mit 120 km/h Richtung Grenze, wir mussten uns sputen, denn Feierabend ist Feierabend in Afrika. Die Grenze wird dann geschlossen! Gerade schafften wir es noch, Der Buss blieb hier, wir wurden vom Hotel mit einem 4-Weel Drive Wagen abgeholt! In Mozambique gibt es keine Strassen, da ist nur Sandpiste und sonst gar nichts! Nach weitern 45 Minuten waren wir dann am Hotel angelangt und bezogen unser Zimmer! Alles bestens, Grosses Bett schöne Dusche, was wollte Mann oder Frau mehr! Hier blieben wir nun für 3 Tage. Sehen sollten wir die Bullenhaie, Hammerhaie und noch einiges mehr. Mal sehen ob es hier klappt.
Die Bootssausfahrt war dieselbe, anschnallen und festhalten und 40 Minuten mit Volldampf über die Wellen.Hier brauchten wir keinen Köder, Wir sprangen alle ins Wasser und tauchten bis auf den 40m tiefen Grund ab. Mittels einer lehren Colaflasche werden die Bullenhaie angelockt, Drückt man eine solche Plastikflasche zusammen entsteht ein Geräusch das dem Abschuss einer Harpune gleicht.

   
 

 
Schnell waren sie da und umkreisten uns. Die massigen Haie beobachteten uns und waren während der ganzen Zeit bei uns. Zwischendurch besuchte uns ein riesen Schwarm Mobulas, das sind die kleinen Teufelsrochen.


   


 
An der Oberfläche sahen wir einige Bogenstirnhammerhaie vorbeiziehen, auch zwei grosse Hammerhaie und ein Schwarzspitzen Hochseehai besuchten uns, waren aber nur von weitem zu sehen. Dann noch ein Manta und eine Gruppe der gefleckten Adlerrochen. Wirklich ein schöner Tauchgang mit Haien satt! So ging es uns jetzt jeden Tag, nebst der Haie machten wir auch noch Bekanntschaft mit grossen Stachelrochen und Potato-Grupers. Neben diesem riesigen Potatos kam ich mir winzig vor. Der war ein gutes Stück grösser als ich!
 
 
 

Beim letzen Tauchgang nahmen wir noch einige Sardinen mit die wir an die Bullenhaie verfüttern.Sie blieben friedlich, keine Hektik, keine Aufregung. Toll diese grossen Tiere so nahe zu sehen. Aber wir wollten ja noch die ganz grossen sehen so mussten wir uns wieder auf die Räder machen.
Betreffend der Wellen, wir konnten beobachten wie eines der Taucherboote in den Grossen Wellen umgekippt ist, mit Mann und Maus, alle konnten sich retten, was allerdings von den Tauchausrüstungen noch auf dem Boot war ist mir nicht bekannt!
Da der 4-Weeler vom Hotel mittlerweile defekt war, mussten wir uns mit dem kleineren Gefährt von der Tauchbasis begnügen, zu dritt quetschten wir uns in den Kofferraum, vier weitere Gäste belegten die zweite Sitzreihe.
So hatte jeder genügend halt bei dem geschaukele. An der Grenze verabschiedeten wir uns vom Guide der Tauchbasis und übernahmen wieder den Buss von Brian. Jetzt ging es wieder zurück Richtung Durban, nach 300 km kamen wir in St. Lucia an. Diese kleine Touristenstadt liegt mitten in einem Schutzgebiet „Greater St. Lucia Wetland Park“. Heute war nun unser freier Abend, jeder konnte essen gehen wo er wollte! Da Brian’s Wohnsitz gleich 25km von hier ist, ging er natürlich nach Hause zum Übernachten. Wir wurden noch darauf hingewiesen, dass wir uns zwar frei in der Stadt bewegen könnten, wir uns aber immer auf eine Hippo-Begegnung gefasst machen sollten. Bei einem solchen treffen solle man schnellstens den Rückzug antreten und sich in Sicherheit bringen. Nilpferde fackeln nicht lange, sie greifen an und machen ganze Arbeit! Zur Information, Hippos sind die gefährlichsten Tiere ganz Afrikas, jedes Jahr Sterben über 70 Personen an solchen Begegnungen! Da sind die Weissen Haie Waisenknaben dagegen!
Nachdem wir uns im Hottel eingerichtet hatten, das hiest alles Tauchgerödel zum trocknen auspacken etc. weil Morgen geht’s auf den Flieger und da musste jedes mögliche kg Wasser aus dem Zeugs raus! Gemütlich schlenderten wir dann durchs kleine Städtchen, immer mit dem Hintergedanken ein Hippo zu treffen! War aber nicht’s! So liesen wir uns in einem gemütliche Restaurant nieder wo wir endlich ein richtiges Deutsches Weizenbier bekamen und dazu ein gutes Stück Fleisch. Markus und ich waren alleine unterwegs und wir haben auch die Zweisamkeit genossen.
Am nächsten Tag, alles war eingepackt, Brian stand mit dem Bus schon vor dem Hotel. Alles wurde wieder im Anhänger verstaut, flugzeugmässig umgepackt!

 
 
 
Nun fuhren wir zur Bootsanlegestelle dort hatten wir eine Führung durch den Park zu gut! Mit einem bequemen Boot ging es über den Brackwassersee, wir sahen Krokodile, Hipos, Wasserböcke und jenste Vögel wie Hammerkopf, Riesen Kingfischer, den grössten Reiher und und und.



 
Wirklich eine schöne und sehr interessante Gegend, man bräuchte einfach mehr Zeit!
Wir aber mussten schon wieder weiter, weitere 300km Strasse mussten wir hinter uns bringen bis Durban. Mit Mango Airlines ging es dann nach Kapstadt wo wir vom Hotelier unserer neuen Bleibe in Struisbai abgeholt wurden. Struisbai ist ein kleiner Ort am aller südlichsten Zipfel von Afrika! Cape Aghulas. Distanz nochmals ca. 250 km. Müde und erschöpft kamen wir im Hotel an, beziogen unser Zimmer und fielen müde ins Bett.
7.00 Uhr Morgenessen 7.45 Uhr wurden wir von Marc unserem Tauchguide abgeholt.
Pünktlich stand er da, mit Boot und allem drum und dran auf dem Hänger. Am Hafen wurde das Boot dann aber nicht ins Wasser gelassen, die Wettervorhersage war zu schlecht und es türmten sich auch schon riesige Wellen vor dem Hafen, 26 Knoten Wind, man konnte kaum stehen. So verpassten wir den ersten Tag mit Weisse Haie sehen! Als Alternative erhaieten wir die Möglichkeit mit riesigen Stechrochen im Hafen zu tauchen. Mit riesig meine ich wirklich riesig, die Dinger sind wie fliegende Teppiche, 2m im Durchmesser ist nicht übertrieben. Die drei grossen gelten als Haustiere, sie werden von den Fischern gehätschelt und verwöhnt und erhalten hin und wieder einen kleinen Happen Fisch. Sie wohnen direkt unter dem kleinen Pier. So dümpelten wir im trüben Wasser und füttern die Riesen mit den Locksardinen für den Weissen Hai.Ebenfalls ein Erlebnis mit diesen riesigen Rochen auf Tuchfühlung zu gehen.
Am Nachmittag unternahmen wir mit dem Hotelbuss eine kleine Tour nach GansBay wo die Käfigtaucher-Maffia zu Hause ist! Offensichtlich sind diese Leute sehr speziell und lassen keinen anderen in Ihr Revier!
Am nächsten Tag ging es dann wirklich los, wir konnten zur Zeit starten und fuhren mit Volldampf übers Meer, 2 Stunden brauchten wir bis ans Ziel. Skipkop heisst es hier und liegt nahe an einem Militärflugplatz, was wir auch zu hören bekamen, die Deutschen waren auf Besuch und machten diverse Übungen, sie donnerten über uns hinweg, machten gewagte Kurven und kamen nochmals um zu sehen was wir hier trieben. Wir haben zwischenzeitlich den Anker geworfen und unsere Lockmittel angebracht und warteten nun, nach einer Stunde sahen wir einen grossen Weissen, der aber schnell wieder das Weite suchte, nach 3 Stunden war uns das Glück immer noch nicht hold, so wurde beschlossen den Köder nun auf Grund zu lassen um die Sandtigerhaie anzulocken, so, dass wir doch noch Haie sahen und mit Ihnen tauchen konnten.
Nach einer halben Stunde Wartezeit zogen wir uns an und liesen uns auf den ca. 18m tiefen Grund fallen, 1000ende von kleinen Fischen umschwärmten die Waschmaschinentrommel, der Köderfisch hieng schlaff herum, kein Hai.
Markus machete sich schon darauf gefasst keine Haie mehr zu sehen, beganndie kleinen Fische zu fotografieren als sich plötzlich die Wolke der Fische öffnete und ein riesen Maul mit spitzen Zähnen direkt auf uns zukommt. Das Maul ging auf und zu und kam immer näher, ein kleiner Rückzug war angesagt. Ein Sandtiger ist zwar nicht angriffig, seine spitzigen grossen Zähne würden aber doch rechte Löcher reissen!
 

Jetzt waren sie endlich da, 3 wunderschöne Sandtieger, sie balgten sich mit dem Köder, den sie ganz verschlingen wollten, da das Ankerseil daran befestigt klappte das nicht. Den Köder abbeissen konnten sie auch nicht, da Ihre Zähne keine Sägen sind sondern nur zum halten von Beute gemacht sind. So gab es ein richtiges Gezappele an der Leine. Auch grosse Stachelrochen waren nun da, auch sie wollten etwas vom Braten, Hundshaie umkreisten uns und wir konnten doch einige Fotos schiessen, Schade dass die Weissen nicht da waren! Nur schon zu bald mussten wir wegen Luftmangel zurück zur Oberfläche.
 


Beim Lösen des Ankers dann plötzlich der Ausruf, sie sind da, 3 Grosse Weisse umkreisten unsere Boje wo immer noch der Oberflächenköder hing. Was nun, wir hatten keine Luft mehr. Na ja ,lautete die Order, wenn Ihr Ihn sehen wollt dann nichts wie rein, mit dem Schnorchel! Lasst den Fischen vorne am Köder ein grosses V frei damit sie ungehindert anschwimmen können und geht nicht vor den Köder.
Das Gefühl war schon komisch, alle warnen einem vor dem Grossen Weissen bösen Hai und jetzt sollten wir plötzlich ohne Gitter ohne etwas ins Wasser und es sind gleich 3 der Dinger vor Ort! Na ja nichts wie rein,für das hatten wir schliesslich all die Strapazen auf uns genommen. Über 45 Minuten schwammen wir in den immer grösser werdenden Wellen, hin und wieder konnten wir die Riesigen Haie sehen, sie bleiben aber auf Distanz und so waren keine Fotos möglich. Nur die Profis mit den Apnoe Flossen und dem richtigen Bleigewicht kamen genug nahe an die Fische heran um sie zu filmen. Aber trotzdem, wir haben den Weissen Hai in seinem Revier gesehen ohne Käfig und trari trara!
Der Weg zurück wurde hart , wir hatten mittlerweile eine Windstärke von 15 Knoten und vollen Gegenwind, wir mussten gegen die Wellen ankämpfen, das bedeutete über 21/2 Stunden harte Fahrt. Wir waren total grogi als wir am Abend um ca 17.00 Uhr wieder im Hafen ankamen.
Am nächsten Tag wollten wir dann den Köder direkt auf Grund setzen um die Sandtiger schneller an zu locken, die machen so einen Lärm unter Wasser dass da auch die Weissen darauf aufmerksam werden und so angelockt werden. Unser Plan war gut, aber er wurde vom Militär zunichte gemacht. Als wir am nächsten Morgen am Tauchplatz ankamen erzählten uns ein paar Speerfischer dass wir hier verschwinden müssten, das Militär hätte reklamiert! Wir natürlich unwissend, versenkten unsere Köder und bereiteten uns schon auf den Tauchgang vor, leider freuten wir uns zu früh.Von der Küste näherte sich ein grosser Militärhelikopter und warf zwei Kampftaucher ab, die uns dann höflich zum weiterziehen aufforderten, wir ankerten zwar in einem Schutzgebiet, aber die Deutschen testeten neueste Luftboden Lenkwaffen, keiner wusste ob die auch funktionieren und wir waren hier im Anfluggebiet! So mussten wir wirklich weiter und uns einen anderen Platz suchen. Mit militärischer Begleitung fuhren wir also aus dem Gebiet.



 
Der nächste Platz war nicht so gut, wir hatten zwar gleich einige jung Hammerhaie um den Köder aber sonst tat sich nichts, bis wir ein Telefon von anderen Fischer erhielten. Sie hatten einen riesigen Weissen gesehen der im Gebiet kreiste. So zogen wir wieder um. Anker rein, Köder raus, warten, schon nach 20 Minuten war der erste Weisse da, ein kleines und scheues Tier, es getraute sich nicht wirklich an den Köder zu gehen, so warteten wir und gaben Ihm Zeit, schon bald waren zwei weitere wesentlich grössere Weisse Haie am Köder, wir konnten sie nun schnorchelnd beobachten. Die beiden Grossen hatten aber offensichtlich richtig Respekt vor einander, so kamen sie leider nicht wirklich an den Köder heran unser Tauchgang mit dem grossen Weissen wurde immer unwahrscheinlicher. Um mit den Weissen zu Tauchen müsste nun die Waschmaschinentrommel auf Tiefe gesetzt werden und die Fische müssten mitkommen. Leider klappte das aber nicht, die Sicht war zu schlecht, so mussten wir uns mit Begegnungen während des Schnorchelns begnügen. Am späten Nachmittag fuhren wir dann an ein Wrack wo wir noch einige verschiedene Katzenhaie sehen konnten.
Wir liessen die Trommel mit den Ködern auf Grund fallen zogen uns an und dann ging es ins ca. 15m tiefe Nass. Schnell war ein riesiger Schwarm Fische rund um die Waschmaschinentrommel.

 
   

   

Aus allen Löchern kamen nun die Katenhaie, es gab gestreifte, leopardgepunktete und orangegebänderte, alle drei Arten gibt es nur hier in Südafrika. Sie waren sehr zutraulich und liesen sich streicheln, kaum waren sie vorne weg, kamen sie schon von hinten wieder zwischen den Beinen durch. Grosse Tintenfische holten sich auch jeder eine Sardine,



Zackenbarsche und Welse schlugen sich den Bauch voll. Ein toller Abschluss, auch wenn wir die Weissen nicht so hautnah gesehen haben, wie wir uns das erträumten.
Um 19.00 Uhr waren wir zurück im Hotel, schnell duschen ,einpacken und weiter ging die Reise zurück nach Kapstadt wo wir in der Nähe des Flughafens ein Hotel bezogen. Nachdem wir unser Tauchgerödel wieder im Hotelzimmer zum Trockenen ausgebreitet hatten fielen wir einmal mehr todmüde ins Bett.
 

Am nächsten Tag hatten wir noch Zeit zum Shoppen, wir machten das an der bekanten Waterfront, ein wirklich tolles Einkaufsparadies mit vielen speziellen handwerklichen Produkten, die aber in jedem Laden wieder anders sind.Unvermittelt steht der amtierend Präsident 2008, vor uns .So ging unser Urlaub zu Ende!


Nur der Heimflug hat noch mit Warten begonnen, mehr als 45min verspäteter Start, dann nochmals 30 Minuten warten wegen eines Gewitters über Johannesburg und zu vieler Flieger in der Luft. Endlich in Johannesburg angekommen hatten wir den Swiss Flug schon lange abgeschrieben und nur noch kleinste Hoffnung. Na ja wir warteten dann weiter 20 Minuten im Flieger weil keine Treppe zum aussteigen da war. Kaum aus dem Flugzeug befreit rannten wir in Windeseile quer durch den Flughafen um den SwissFlug doch noch zu erwischen. Am Ende hatten wir Glück, aufgrund der vielen fehlenden Gäste aus verschiedenen Fliegern wartete die Maschine, es fehlten noch 5 Personen. Glücklich landeten wir am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe in Kloten, kalt iwarves hier und unser Gepäck ist natürlich auch nicht mitgekommen. Erst einige Tage später erhielten wir unsere Tauchklamotten wieder!


Fazit der Reise:
Sehr interessant und aufregend! Leider mussten wir manchmal viel Geduld aufbringen, nicht nur wegen den Haifischen! Generell müsste man sich für diese Reise einfach mindestens eine Woche mehr Zeit nehmen! Aus heutiger Sicht müssen wir sagen dass wir lieber weniger verschiedene Haie sehen wollten, dafür aber lieber noch mehr Zeit für die wirklich schönen und Interessanten Naturparks zu haben. Brian Griffits hat sich sehr viel Mühe gegeben! Leute die mehr über die verschiedensten Kriege der Zulus und Buren und und, und die Jagt wissen möchten finden hier einen begnadeten Erzähler mit jensten Erfahrungen. Dies aber alles auf Französisch oder English. Nach zwei Wochen hat Markus mit den französischen Gästen englisch gesprochen und der Engländerin hat er auf französisch geantwortet, war wahrscheinlich durch das Sprachengewirr etwas durcheinander!
Ganz speziell war der Umgang mit den Haifischen, kein Vergleich zu allen Büchern und Berichten die wir gelesen hatten. Haie sind wirklich sehr intelligente aber auch sehr scheue Tiere wenn sie nicht dressiert sind wie bei den Käfigtauchgängen.In ihrer natürlichen Umgebung wird man keinen Weissen Hai mit aufgerissenem und blutverschmierten Maul sehen können.Bilder mit blutigen Striemen und ausgeschlagenen Zähne rühren alle auf den harten Kontakt mit den Gitterstäben des Haikäfigs. Die Köder werden nämlich zur Belustigung der Taucher bei Annäherung des Haies Richtung Käfig gezogen, der Hai kommt mit, im letzten Moment wird der Köder dann aus dem Wasser gezogen, den braucht man nämlich noch, das einzige was dem Fisch bleibt ist der Biss in die harten Gitterstäbe! Und wieder gibt es einige reisserische Fotos mehr!

 
 

Fotos Haitauchen


Fotos Südafrika


Über mich
Neues
Foto / Landreisen
Tauchreisen
Tauchen im Süsswasser
Natur
NSV Gossau
Workshops
Fotos
Fotogalerie
Links
Kontakt
Hauptseite