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Taucherurlaub 5.03.-21.03 2010 in Indonesien, genauer gesagt in Lembeh Nordsulawesi.


Teufelsskorpionfisch

 
Viele gute Tauchgebiete dieser Erde haben etwas gemeinsam. Sie liegen so weit abseits der Touristenströme, dass sich Pauschalurlauber kaum in solche Gegenden verirren. Nimmt man aber die Reisestrapazen auf sich, für uns eher eine Einstellungssache, meist lesen wir dabei ein Buch ,schauen einen Film den wir im Kino verpasst haben oder versuchen eine Runde zu schlafen,kann man sicher sein, ein Traumurlaub steht vor der Tür.Ohne Massentourismus. Es sind in der Regel nur begeisterte Taucher und Naturinteressierte anzutreffen.
Lembeh hat von allem ein bisschen. Es liegt abseits (nicht mal einen Reiseführer gibt es).
Wer oder was ist Lembeh?
Lembeh ist eine kleine Insel vor der Küste von Nord-Sulawesi, die durch eine Wasserstrasse vom Bezirk Minahasa getrennt ist. Die Wasserstrasse heißt Lembeh-Strait. Auf dem Meer heißen die Wasserstrassen nicht „Street sondern Strait“! So unglaublich es klingt, das eigentliche Tauchgebiet mit seiner einzigartigen Makrowelt liegt nicht an den Ufern rund um die Insel Lembeh, sondern ausschließlich in dieser Wasserstrasse. Wo Schiffe fahren, die hier schon mal Dinge über Bord gehen lassen, die eigentlich nichts im Meer zu suchen haben.
Es ist das Widersprüchliche an der über 100 m tiefen, 19 Km langen und maximal 4 Km breiten Lembeh-Strasse, was sie so faszinierend macht. Grossteile der Unterwasserlandschaft sind von weiten Flächen des allgegenwärtigen Lavasandes bedeckt. Kahl, trostlos und dennoch voller Leben. Im Sand lebt eine Tierwelt, die ihresgleichen auf der Welt sucht. Manche Areale sehen aus wie die Uferzonen eines veralgten Bergsees. Grüne Schleimalgen überwuchern jeglichen Bewuchs, dazwischen schwimmen schillernde Rotfeuerfische. Unwirklich, atemberaubend, bizarr.
Nachdem wir uns schlau gemacht haben buchten wir bereits im September 2009 unseren Urlaub um all dies selber zuerleben und zu sehen
.
Unser Reisebericht
Voller Freude machten wir uns am 5.03.2010 auf die lange Reise ( 30 Stunden waren wir unterwegs) um das alles selber zu sehen und zu erleben.Von Zürich über Singapur erreichten wir Manado wo wir mit dem Auto abgeholt und in 90 Minuten Fahrt nach Bitung zum Hafen gebracht wurden. Noch 15 Minuten Bootsfahrt und wir hatten unser Ziel erreicht.


Dieses kleine, familiäre Resort,
im Jahre 2002 erbaut, befindet sich auf der Insel Pulau Lembeh.
Direkt am eigenen Strand liegt es in einen Hang mit wilder, tropischer Vegetation eingebettet und bietet eine schöne Aussicht auf die Vulkane von Nordost-Sulawesi.
Die 14 grosszügigen, im indonesischen Stil eingerichteten Zimmer, auf 2 Doppel- und 10 Einzelbungalows verteilt, verfügen alle über Klimaanlage und Ventilator, Minibar, balinesische Freiluft-Badezimmer mit Dusche und WC und einer grossen Terrasse mit fantastischem Ausblick auf die Lembeh Strasse.
Rezeption, kleiner Souvenirshop, Bücherei, TV/Video-Raum, Internet-Anschluss, Restaurant mit indonesischer und europäischer Küche, Bar, schön angelegter Süßwasser Swimmingpool mit Liegestühlen. Im Hotel werden verschiedene Landausflüge angeboten

Aussicht von unserer Terrasse aus


 



















 
   


Schon die Erwähnung

der Lembeh Strait in Manado sorgt bei Unterwasserfotografen für verträumte Augen. Nur wenige Plätze auf unserem Planeten geben einem die Chance so viele scheue und seltene Kreaturen auf einem Platz zu finden.
Seltenheiten die man hier bewundern kann sind unter anderem Schaukelfische, Schlangenaale und alle arten von Skorpions Fischen, pegasus Fische, wunderschöne Seepferdchen wie das Pygmän Seepferd, die so scheuen Mandarin Fische und Geisterfetzenfische. Unsere Erwartungen haben sich voll erfüllt.
Nicht weniger als 41 Tauchgänge haben Markus und ich in 12 Tauchtagen gemacht. Stets von einem erfahrenen, einheimischen Tauchguide begleitet die stets bemüht waren uns die speziellen Tiere zu zeigen. Mit der Zeit wurden wir auch selber fündig, was uns jeweils speziell gefreut hat
.


 

 


 












 
















 


 

















Unsere Tauchgänge dauerten zwischen 60-75 Minuten und wurden von uns beiden jeweils zu kurz empfunden.
Es gab so viel zu sehen und zu entdecken.Leider wurde meine Kamera am 4.Tag nass und ich war gezwungen eine Kamera zu mieten wenn ich weiterhin eigene Fotos machen wollte.Trotz Schwierigkeiten mit einer neuen, unbekannten Kamera hat es Spass gemacht die verschiedenen Tiere als Foto festzuhalten.
Wenn wir nicht beim Tauchen waren genossen wir das zusammen sein, das feine Essen, die schöne Anlage mit Pool und liessen es uns gut gehen.
Natürlich machten wir uns auch in der Anlage auf Fotopirsch.

 
     
 
     
 
     
 

Am letzten tauchfreien Tag machten wir uns auf das Nachbarsdorf zu besuchen.Dies war eine echte Herausforderung. Ging doch der Weg durch den Regenwald und es war drückend heiss. Aber es hat sich gelohnt und wir fanden ein schönes , gepflegtes Dorf. Zwar ohne Läden usw. aber mit einer schönen protestantischen Kirche. Eine Angestellte aus dem Resort hat uns erkannt und uns spontan umher geführt.

 
     
 




Leider verging die Zeit viel zu schnell. Unsere Gedanken werden noch oft nach Lembeh abschweifen.

 


Fotos

Auch diese Reise haben wir über das Reisebüro



gebucht




Critter- Tauchen in der Lembeh-Strait

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